Wir spielen Zirkus
Übertragbarkeit in die Kinder- und Jugendarbeit
Diese Fortbildung richtet sich an Pädagogen/-innen, Erzieher/-innen aber auch an Gruppenleiter/-innen in Sportvereinen und anderen Institutionen, sowie an alle an der Zirkusarbeit mit Kindern und Jugendlichen Interessierten
In verschiedenen Workshops können Sie ihr Geschick in Akrobatik, Jonglage, Feuerspucken, Seiltanzen, Einradfahren, Kugellaufen und Clownerie testen. Im Mittelpunkt dieser Fortbildung steht aber nicht allein der gemeinsame Spaß, sondern die pädagogische Basis, die Übertragbarkeit und Anwendbarkeit in die Kinder- und Jugendarbeit. Teilnehmen können Zirkus-Anfänger sowie Pädagogen mit langjähriger Zirkuserfahrung, die Ihre Kenntnisse im Kinderzirkusbereich erweitern wollen, und natürlich auch "Newbies" die einfach Spass daran haben etwas neues auszuprobieren.
Thematische Einführung
Seit den 1970er Jahren hat sich die Kinder- und Jugendzirkusbewegung in Deutschland stetig weiter entwickelt und erfreut sich nach wie vor großem Zulauf. Es gibt in Deutschland eine Vielzahl von zirkuspädagogischen Projekten verschiedenster Träger. In regelmäßigen Gruppen oder einzelnen Workshops wird der kreative Raum den der Zirkus bietet genutzt, um mit Kindern und Jugendlichen pädagogisch sinnvoll zu arbeiten.
Vor kurzem wurde die „Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik e. V.“ gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung der Zirkuspädagogik, insbesondere in der Kinder- und Jugendhilfe, der Erwachsenenbildung und die Förderung von Zirkus als eigenständiger Kunstform. ( mehr Infos gibt es auf der Webseite unter www.bag-zirkus.de)
Soziale Kompetenzen wie Verantwortung, Selbstvertrauen, Kritikfähigkeit, Kooperation und dergleichen können im Zirkus beim „Training“ oder dem Erarbeiten einer Aufführung hervorragend ausgebildet werden. Es stehen nicht wie im Sportverein Einzelleistungen und Wettbewerb im Vordergrund, sondern vielmehr das gemeinsame Ausprobieren und die Erweiterung der eigenen Grenzen. Die Präsentation vor einem Publikum ermöglicht neben der Selbstdarstellung eine kritische Selbstreflexion und schafft durch Lob und Anerkennung des Geleisteten ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Vielzahl der Ausdrucksfelder lässt jedes Kind / jeden Jugendlichen seinen Platz und seine Aufgabe in der Gesamtinszenierung finden. Es gibt im Zirkus keine Aussenseiter.
In dieser Fortbildung wollen wir die einzelnen Disziplinen der Zirkuspädagogik vorstellen und mit den Teilnehmern Wege erkunden diese mit einfachen Mitteln in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen umzusetzen.
Exemplarischer Zeitplan für eine 2tägige Fortbildung
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Tag 1 |
| 10.00 – 11.00 | Begrüssung, Kennenlernen, Thematische Einführung |
| 11.00 – 13.00 | Workshopeinheit I - Körper Plus Spannung Plus X |
| 13.00 – 14.00 | Mittagessen / Pause |
| 14.00 – 15.00 | Bastelstunde – Requisitenbau |
| 15.00 – 17.00 | Workshopeinheit II - Objekte |
| 17.00 – 17.30 | Ausklang – Diskussion |
| Tag 2 |
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| 10.00 – 11.00 | Safety-First – Warm-Up |
| 11.00 – 12.00 | Workshopeinheit I - Balance |
| 12.00 – 13.00 | Zauberei, Schwerkraft und die Clowns |
| 13.00 – 14.00 | Mittagessen / Pause |
| 14.00 – 15.00 | Gefahr – Feuer und Flamme |
| 15.00 – 17.00 | Workshopeinheit II – Präsentation |
| 17.00 – 17.30 | Abschluss – Vorführung – Reflektion |
Rahmendaten
- Betreuerfortbildung
- Kursdauer: 4-8 Stunden
- Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 12-15 Personen begrenzt
- Größere Gruppen sind nach Absprache gerne möglich
- Benötigt wird ein ausreichend großer Bewegungsraum
Die Referenten:
Hagen Büchner: „staatlich geprüfter Artist“, leidenschaftlicher Jongleur seit 15 Jahren, Lehrer für Artistik an der Clownschule in Mainz.
Daniel de Groot: Fakir und Feuerkünstler, Stelzenläufer, Showbarkeeper, langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit
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Kursdauer |
Preise |
| 4 Stunden | 250,00 € |
| 6 Stunden | 375,00 € |
| 8 Stunden | 480,00 € |
| Verlängerung auf Anfrage möglich | |
| Preise, zzgl. 7% MwSt. und Fahrtkosten 0,46 €/km |
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